„Die Würde der Frau – die Kraft des Weiblichen in Mir“. Feier des Internationalen Frauentages 2019 in Linz

„Die Würde der Frau – die Kraft des Weiblichen in Mir“.

Feier des Internationalen Frauentages 2019 in Linz

4 Sprecherinnen verschiedener Kulturen und Religionen gaben einen Beitrag:

Frau Somara Gölser von Linz las von einem Buch über die Würde der Frau.

Frau Hong Yu von Linz – geboren in China – berichtete über die Erziehung der Frauen in China vor und nach der „Kulturrevolution“. Einflüsse von ausländischen Missionaren seit 1905: Sie gründeten Volksschulen, aber nur für Jungen. Die Mädchen wurden weiterhin zuhause unterrichtet. 1947 wurde das Wahlrechts für Frauen eingeführt. Danach – Dank der „Kulturrevolution“, wurde Erziehung für alle zugänglich gemacht.

Frau Suad Muhammad – geboren in Somalia und Flüchtling in Syrien – erklärte, dass ihre Mutter und Großmutter sie ermutigten, in Pakistan Pharmazie zu studieren, wo sie die Urdu-Sprache erlernen musste. Anschließend musste sie nach Oman. Sie lebte als Frau immer ein unsicheres Leben und wusste manchmal nicht, wie sie überleben sollte. Schließlich kam sie nach Österreich. Hier begann sie vorerst freiwillig bei der Diakonie und dem Roten Kreuz zu arbeiten. Das war für sie die Rettung aus der Depression. Inzwischen ist sie von beiden Stellen angestellt. Dazu spricht sie auch häufig in Schulen über ihren Weg durch 5 Nationen. Sie ermutigt die Schüler niemals auf zu geben! „und wenn Du der  letzte bist , der noch Hoffnung hat, dann gibt es Hoffnung!“ Erziehung bietet für Frauen die Grundlage, um zu überleben. Sie zeigte ein Video, in welchem sie am Frauentag in Wien in der Hofburg sprach, bei einer vom Bundespräsidenten organisierten Veranstaltung zum Thema Flüchtling und Integration. Frau Suad drückt auch ihre tiefe Dankbarkeit aus, den Menschen gegenüber die ihr in Österreich bisher geholfen haben und dies auch weiterhin tun! „Ohne dieses- meine Freundinnen und Freunde, hätte ich das alles nicht geschafft!“

Frau Therese Heitzinger las aus der Rede unserer Gründerin, Dr. Hak Ja Han Moon, „Weltfriede und die Rolle der Frau“ in der sie erwähnte: „Männer und Frauen sind geschaffen, um den gleichen Wert zu haben, wenn sie in wahrer Liebe leben“.

Frau Renate Amesbauer – Präsidentin der Österreichischen Frauenföderation – ließ uns auf den Segen für unsere Familien anstoßen. Daraufhin sang Frau Florence Munialo ein kenianisches Lied und alle gemeinsam sangen Hände haltend „Kumbaya my Lord“ als ein Gebet.

Wir tauschten uns aus und stärkten uns mit Snacks und Getränken, alle fühlten sich wohl und wollten am liebsten gar nicht mehr heimgehen.

Frau Angie Moshammer spielte auf ihrer Ukulele Musik.

Therese Heitzinger 

 

                           

 

 

 

                  

Über den Autor

renatewien
Ergotherapeutin, 5 Töchter, ich versuche auf der ebene von NGO einen Beitrag zu leisten zu einer positiven Veränderung in der Gesellschaft, bzw. derartige Bemühungen anderer zu unterstützen; ich freue mich über - neue- Kontakte; ich bin überzeugt, dass die wertvollsten Entwicklungen gemeinsam geschehen! Ich schätze Austausch und Zusammenarbeit!