Freundschaftstreffen Österreich -Tschechien

Wir grüßen Berta von Suttner in Prag

Bertha von Suttner Denkmal mit Gruppenfoto

Reise nach Prag, 26. Und 27. Mai 2012

17 Jahre nach der ersten „Brücke des Friedens“ Österr. Und Tschechoslowakei (April 1995, Hotel Biedermeier, Oktober 1995 in Prag) kam es nun wieder zu einem Österr. Tschechischen  Freundschaftstreffen:

Die Themen waren : Über die Friedensbemühungen in Europa vor dem WK I zu lernen, angeführt von Bertha von Suttner; so besichtigten wir das Geburtshaus – bzw den Platz an dem es stand, die Taufkirche und andere Gebäude, die in ihrem Leben von Bedeutung waren, zuletzt ein Denkmal. Geführt wurden wir von einer Lehrerin, die sich den Pazifismus zum Hobby gemacht hat, und eine Be. V. Suttner Gesellschaft in Prag gegründet hatte.

Natürlich besuchten wir auch die berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die sich uns unter blauem Himmel  mit barockem Wölkchen garniert darbrachte.

Nach dem Besuch der Burg, trotz müder Beine, gab es Abendessen bei Kerzenlicht in einem Innenstadtrestaurant.

Den nächsten Tag verbrachten wir hauptsächlich in den Räumen von UPF und WFWP- Prag, (was nach den weiten Strecken, die wir am Vortrag zurückgelegt hatten, jeder als angenehm empfand.).

Begrüßungen, und die Geschichte der Beziehungen Ö.Tsch., sowie der (mit Mühen und Opfern verbundene )Weg der Versöhnung waren die Themen am Vormittag, mit einer „Brücke des Friedens“, als praktisches Beispiel!  Unter den fast 40 Teilnehmerinnen aus 17 Nationen gab  es erstaunliche und berührende Erlebnisse von den einzelnen Schwesternpaaren; einige wunderschöne Musikstücke rundeten das Programm ab.

Der Nachmittag füllte sich mit einem Vortrag von Marcela Rozehnalova über „ Jugend, und den Wert von Leben, Liebe und Sexualität erkennen“, ihre Erfahrungen (aus 16 jähriger Tätigkeit) bei der Anwendung eines Curriculums an Schulen, wo sie Jugendliche zu Besonnenheit und zu einem Bewusstsein von Verantwortung im Bereich Liebe und Sexualität führt!

Einige Punkte aus der „Ethik der familiären Beziehungen“ nach Irina Prekop bildeten einen Inhaltsvollen Abschluss des Programmes.

Nach Kaffee und Kuchen blieb uns noch die Heimreise, mit Eurolines!

Renate Amesbauer

Über den Autor

renatewien

Ergotherapeutin, 5 Töchter, ich versuche auf der ebene von NGO einen Beitrag zu leisten zu einer positiven Veränderung in der Gesellschaft, bzw. derartige Bemühungen anderer zu unterstützen; ich freue mich über – neue- Kontakte; ich bin überzeugt, dass die wertvollsten Entwicklungen gemeinsam geschehen! Ich schätze Austausch und Zusammenarbeit!